Busverbindung von Neu Wulmstorf über Neuenfelde zu Airbus

Der Stau vor dem Elbtunnel – bessere ÖPNV -Verbindung im Süderelberaum und Vernetzung  der Metropolregion

GRÜNE-Fraktion in der Bezirksversammlung Harburg Antrag

Der Abgeordneten Gudrun Schittek und Grüne-Fraktion

Betr.:Einrichtung einer Busverbindung von Neu Wulmstorf über Neuenfelde zum Airbus Werk in Finkenwerder und zu den Finkenwerder- Landungsbrücken

2005 wurde die Regionalkooperation „Metropolregion Hamburg“ zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den umliegenden Bundesländern u.a. auch mit Niedersachsen beschlossen. Diese Kooperation umfasst auch die Zusammenarbeit des Hamburger Verkehrsverbundes mit den angrenzenden Landkreisen. Im Juli 2014 wurden Zahlen zu den Pendlerströmen aus den Landkreisen veröffentlicht. Demnach pendeln aus dem Landkreis Harburg nach Hamburg täglich ca. 60 000 Menschen, von Hamburg nach Niedersachsen ca. 20 000. Mit der S-Bahn Linie 3 gibt es eine gute Verbindung zum Hamburger Hauptbahnhof. Aber ein erheblicher Teil der Pendler zielt auf den Hamburger Westen bspw. zum Airbuswerk in Finkenwerder, zu Firmen in Altona, Bahrenfeld und anderen westlichen Stadtteilen oder fährt aus dem Hamburger Westen nach Niedersachsen. Die Verbindung über die Straße läuft über die BAB A7 durch den Elbtunnel und über die Zubringer Straßen, die erheblich belastet sind. Für die nächsten 10 Jahre sind durch die geplanten Baustellen der A7 mit der Verbreiterung auf acht Spuren in Waltershof und der Deckelung von Teilen der A7 im nördlichen Bereich sowie den Bauarbeiten an der Köhlbrandbrücke lange Staus zu erwarten, bzw. treten bereits jetzt mit der Sperrung der BAB Abfahrt in Heimfeld auf. Aus diesem Grund sollten auch in Süderelbe gute Alternativen im ÖPNV ausgebaut werden. Es gibt seit langem die Forderung aus dem Alten Land, eine Busverbindung nach Neu Wulmstorf einzurichten. Das hat die Bürgervertretung Cranz- Neuenfelde – Francop seit Jahren vorgetragen. Die Straßen Nincoper Deich und Marschkamper Deich weisen eine hohe Verkehrsbelastung auf, so könnte der Individualverkehr verringert werden. Von der anderen Seite gibt es bereits Busse von Neu Wulmstorf bis zum Airbuswerk, die mit dem HVV Ticket genutzt werden können. Das sind folgende: 4701 Soltau – Neu Wulmstorf – Neuenfelde – Finkenwerder (morgens eine Fahrt nach Finkenwerder, nachmittags zwei Fahrten zurück 15:00, 16:30) 4710 Schneverdingen – Neu Wulmstorf – Neuenfelde – Finkenwerder (morgens eine Fahrt, nachmittags eine Fahrt 15:00) 4715 Wistedt – Neu Wulmstorf – Neuenfelde – Finkenwerder (morgens eine Fahrt, nachmittags eine Fahrt 15:00) 4716 Heidenau – Neu Wulmstorf – Neuenfelde – Finkenwerder (morgens eine Fahrt, nachmittags eine Fahrt 15:00) Um die Verbindung von Neu Wulmstorf nach Finkenwerder für einen größeren Personenkreis attraktiv zu machen, ist es entscheidend , dass die Fahrten nicht am Airbuswerk enden, sondern bis zu den Finkenwerder Landungsbrücken fortgeführt werden, damit Pendler auf die HADAG Fähren der Linie 62 und 64 umsteigen können. Die Gemeinde Neu Wulmstorf ist bereit, die Kosten für eine regelmäßige Busverbindung über Rübcke zur Hamburger Landesgrenze in Neuenfelde zu tragen. Das bedeutet, die FFH müsste bereit sein, die Kosten ab Neuenfelde zu übernehmen. Die Bezirksversammlung möge beschließen Der Vorsitzende der Bezirksversammlung möge sich bei den zuständigen Fachbehörden für die Einrichtung einer regelmäßigen Busverbindung im HVV von den Finkenwerder Landungsbrücken über Airbus und Neuenfelde bis nach Neu Wulmstorf einsetzen. Ein Bericht darüber sollte im Regionalausschuss Süderelbe erfolgen.

Antrag der Abgeordneten Gudrun Schittek und Grüne-Fraktion Harburg, 09.10.2014

Britta Herrmann Grüne-Fraktionsvorsitzende f.d.R.

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